Pfaffenhofener Lesebühne 2019 Pfaffenhofen

Pfaffenhofener Lesebühne

Für die Veranstaltungen der Lesebühne gilt die 3G plus-Regelung

Das bedeutet, dass Besucherinnen und Besucher entweder einen vollständigen Covid-Impfschutz, den Status als „genesen“ oder einen negativen PCR-Test, der höchstens 48 Stunden alt ist, nachweisen. Am Einlass zu den Veranstaltungen werden entsprechende Kontrollen durchgeführt. Ein Schnell- oder Selbsttest reicht nicht aus. Die Regelung entspricht den Vorgaben der vierzehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in ihrer aktuellen Fassung.

Am 24. September beginnt der Vorverkauf

Pfaffenhofener Lesebühne 2021 – Vielfältig und hochkarätig

Das Programm der Pfaffenhofener Lesebühne ist dieses Jahr so reich an Geschichten wie selten zuvor. Zum Literaturfestival von 28. Oktober bis 7. November kommen zwölf Autorinnen und Autoren nach Pfaffenhofen a. d. Ilm. Sie lesen aus ihren Werken, geben Einblicke in ihr Schaffen und begegnen ihren Leserinnen und Lesern. Mit dabei haben sie Krimis, Thriller, Familiengeschichten und andere Erzählungen.

Veranstaltungsorte

Eintrittspreise und Kartenverkauf

COVID 19-Schutzmaßnahmen

Die Karten für alle Veranstaltungen gibt es ab dem 24. September online unter www.okticket.de, in Pfaffenhofen bei der Buchhandlung Osiander (Hauptplatz 19) und außerhalb Pfaffenhofens bei allen regulären Vorverkaufsstellen.

Ticketshop von okticket

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Axel Hacke liest und erzählt

Donnerstag, 28. Oktober um 20 Uhr in der KulturAula; Eintritt 15 € (erm. 12 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Axel Hacke, 1956 in Braunschweig geboren, lebt als Schriftsteller in München. Berühmt ist seine Kolumne „Das Beste aus aller Welt", die er seit Jahrzehnten jede Woche im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Seine Bücher, zum Beispiel „Der weiße Neger Wumbaba“ oder „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“, sind Bestseller. Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem Joseph-Roth-Preis, zwei Egon-Erwin-Kisch-Preisen, dem Theodor-Wolff-Preis und zuletzt dem Ben-Witter-Preis 2019 ausgezeichnet. Im August 2019 erschien „Wozu wir da sind. Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“

Axel Hacke, der Autor: Man sieht eine grauhaarigen Mann, mittleren Alters der an einer Mauer steht und lächelt. Sein Blick schweift in die Ferne. Er hat einen dunkelblauen Pullover und darunter ein weißes Hemd an.
© Thomas Dashuber
Axel Hacke

Axel Hackes Lesungen sind Unikate, kein Abend ist wie der andere. Da hockt nicht einer hinter einem Tisch mit Wasserglas und Lampe und trägt aus seinem neuen Buch vor, nein, Hacke sitzt auf einem Stuhl, redet über das Leben, erzählt von seiner Arbeit und hat alles dabei, was er im Leben geschrieben hat. Na gut, eine Menge von dem – und das ist sehr viel: tausende Exemplare seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung, darunter auch die ganz aktuellen der vergangenen Monate, dazu einen Stapel von Büchern, jenes zum Beispiel über den furiosen wie entspannt-witzigen Monolog des Nachrufschreibers Walter Wemut, die großen Fragen unserer Existenz betreffend. Und natürlich geht es – in erster Linie und sehr ausführlich – um sein allerneuestes Buch: „Im Bann des Eichelhechts und andere Geschichten aus Sprachland“, ein ebenso komisches wie verträumtes und versponnenes Sprachspielbuch. So entsteht jeden Abend ein neues kleines Lese-Kunstwerk, in dem die hergebrachten Trennungen von ernst und unterhaltsam nichts bedeuten, weil in so einem Abend alles drin ist, das Heitere, das Philosophische und das brüllend Lustige. Man weiß nur vorher nie so genau, wie viel von was.


David Mayonga aka Roger Rekless: "Ein N**** darf nicht neben mir sitzen. Eine deutsche Geschichte"

Lesung zwischen Beats und Buch

Freitag, 29. Oktober um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

David Mayonga, 1981 in München geboren, auch bekannt als Roger Rekless, ist als Musiker und Produzent überwiegend in der Hip-Hop-Szene unterwegs. Für den Bayerischen Rundfunk moderiert er auf PULS und BAYERN 3. Zudem arbeitet der studierte Sozialpädagoge international in der offenen Jugendarbeit, unter anderem im Auftrag des Goethe-Instituts.

David Mayonga, der Autor: Man sieht einen kräftigen Mann. Sein linker Arm ist komplett tätowiert. Er hat einen Bart und trägt einen Hut. Er langt sich mit seinen beiden Händen an den Hut. Er lächelt breit. Er trägt ein dunkles T-Shirt.
© Philipp Wulk
David Mayonga

Er ist in der bayrischen Provinz groß geworden und spricht Dialekt. David Mayonga sieht sich in erster Linie als Bayer. Dennoch wird er aufgrund seiner Hautfarbe schon am ersten Tag im Kindergarten zurückgewiesen: „Nein, ein Neger darf nicht neben mir sitzen.“ Bis heute begleiten ihn rassistische Anfeindungen. Die Polizei durchsucht sein Auto, beim Einkaufen wird er mit „Was du wollen?“ begrüßt. In seinem Buch „Ein N**** darf nicht neben mir sitzen“ gibt David Mayonga einen Einblick, warum wir Menschen solch eine Angst vor dem Anderssein haben. Warum wir diskriminieren und was wir tun können, um dem weniger Raum zu geben.

Schon lange bevor er angefangen hat das Buch zu schreiben, hat David Mayonga ein Ventil für seine Erfahrungen entdeckt: den Rap. Dieser Abend wird daher eine Mischung aus Rap und Rassismus, Beats und Buch, Text und Toleranz. Angereichert mit vielen persönlichen Erlebnissen ist „Ein N**** darf nicht neben mir sitzen“ ein Appell gegen Angst und Vorverurteilung und für eine Gesellschaft, in der wir Menschen danach beurteilen, wer sie sind und nicht, wie sie aussehen.


Lotta Lubkoll: "Wandern, Glück und lange Ohren: Mit Esel Jonny zu Fuß von München bis ans Mittelmeer."

Vortrag mit Bildern.

Samstag, 30. Oktober um 16 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Lotta Lubkoll, geboren 1993 in Coburg, ist ausgebildete Schauspielerin. Außerdem arbeitet sie in einem Waldkindergarten, leitet als Erlebnispädagogin Ferienfreizeiten, unternimmt Wald- und Naturabenteuertage mit Kindern, produziert pädagogische Videoclips, übt sich als Regieassistentin am Filmset und macht eine Ausbildung zur Wildnis- und Survivaltrainerin. Neben Reisen, Skaten, Klettern und Kitesurfen schraubt sie an ihrem selbst ausgebauten Bus, in dem auch Esel Jonny seinen Platz hat. Gemeinsam leben die beiden auf einem Aussiedlerhof am Starnberger See.

Lotta Lubkoll, die Autorin: Man sieht eine junge Frau mit einer Lederjacke. Sie hat ihre dunkelblonden Haare zu einem Dutt geknotet. Sie strahlt in die Kamera.
© Holger Borggrefe
Lotta Lubkoll

Lotta Lubkoll hat einen Kindheitstraum: einmal mit einem Esel auf Wanderschaft gehen. Doch erst als ihr Vater plötzlich erkrankt und kurz darauf stirbt, wird ihr klar, dass man solche Träume nicht auf die lange Bank schieben sollte. Sie macht sich also auf die Suche – und findet Jonny, einen grauweißen Esel wie aus dem Bilderbuch. Gemeinsam ziehen die beiden los, zu Fuß von München immer Richtung Süden. Unterwegs nehmen sie ohne konkreten Plan jeden Tag, wie er kommt, und lassen sich stets von Neuem überraschen – von der Hilfsbereitschaft der Menschen, von inspirierenden Lebensentwürfen und von ihren eigenen Fähigkeiten. Dabei werden Lotta und Jonny zu einem eingeschworenen Team, das sich auch von abgerutschten Wegen und Dauerregen nicht aufhalten lässt.


ABGESAGT! Merle Kröger: "Die Experten"

Die Veranstaltung muss leider entfallen! Samstag, 30. Oktober um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Merle Kröger, geboren in Plön/Schleswig-Holstein, lebt und arbeitet als Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Dramaturgin in Berlin. Sie war 1992 - 1999 Mitglied der Berliner Gruppe dogfilm, seit 2001 von pong Film.

Merle Kröger, die Autorin: Man sieht eine Frau mittleren Alters mit einer Brille. Sie hat ihre langen dunklen Haare zu einem Pferdeschwanz frisiert. Sie  hat eine dunkelblaue Bomberjacke an, die bis zum Hals mit dem Reissverschluss zugezogen ist. Im Hintergrund sieht man eine Brüstung. Dahinter befindet sich Wasser und Häuser.
© Rainer Schleßelmann
Merle Kröger

Kröger ist Co-Autorin von Philip Scheffners preisgekrönten Kino-Dokumentarfilmen wie „Der Tag des Spatzen“ (2010), „Revision“ (2012) und „Havarie“(2016). Ein Spielfilm (Europe) ist in Fertigstellung. Kröger hat bisher vier Romane veröffentlicht, unter anderem „Grenzfall“ (2012) und „Havarie“ (2015). Sie gehört zur ersten Garde der deutschen Kriminalliteratur. Ihre Romane wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Bester Krimi des Jahres, mit dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis.

"Die Experten" spielt Anfang der sechziger Jahre, zu Beginn des Zeitalters des Wassermanns. Adolf Eichmann wird in Jerusalem zum Tode verurteilt. Konrad Adenauer sagt Militärhilfe für Israel zu. Gleichzeitig jedoch zieht es deutsche Flugzeugkonstrukteure, Triebwerksbauer und Raketentechniker in großer Zahl nach Ägypten.

Rita Hellberg, Tochter eines Ingenieurs, will ihre Eltern in Kairo eigentlich nur besuchen. Doch der Vater entscheidet: Die Familie gehört zusammen. Ägyptens Präsident Nasser träumt von einer afrikanischen Rüstungsindustrie, und so baut der Vater einen Jagdbomber. Während ihre Mutter sich dem Leben in Kairo verweigert, erkennt Rita bald, dass es für sie keinen besseren Ort geben kann, um ihre eigene Zukunft zu betreten. Sie lässt sich mitreißen in eine faszinierende Welt im Umbruch. Erst mit der Zeit wird ihr klar, dass sie mitten in einem Konflikt gelandet ist, in dem um historische und zukünftige, um weltpolitische und regionale Interessen mit allen Mitteln gekämpft wird. Jeder beobachtet jeden, Bomben explodieren, Menschen sterben. Rita Hellberg muss sich entscheiden, wo sie steht.


Petra Reski: "Als ich einmal in den Canal Grande fiel. Vom Leben in Venedig"

Sonntag, 31. Oktober um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Petra Reski wurde im Ruhrgebiet geboren. Nach dem Studium besuchte sie die Henri-Nannen-Schule und arbeitete als Redakteurin beim Stern, bevor sie in Venedig ihr Herz verlor. Seit 1991 schreibt sie von dort aus für Zeitschriften wie GEO, DIE ZEIT, Merian und Brigitte sowie für den Rundfunk.

Petra Reski, die Autorin: Man sieht eine Frau um die 50 Jahre alt, mit dunkelrotem Lippenstift und stark umrandeten Augen geschminkt. Die Kamera ist über ihr. Sie sitzt an einem Tisch auf einer Bank vermutlich in einem Cafe. Sie hat eine dunkel Jacke an. Vor ihr liegt eine Zeitung.
© Paul Schirnhofer
Petra Reski

Zuletzt erschienen von ihr: „Der Italiener an meiner Seite“ (2006), „Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern“ (2008), „Von Kamen nach Corleone. Die Mafia in Deutschland“ (2010) sowie ihre Krimireihe um Ermittlerin Serena Vitale.
In „Als ich einmal in den Canal Grande fiel“ wirft Petra Reski einen wehmütigen Blick hinter die Kulissen Venedigs und erzählt, wie es ist, in einer Stadt zu leben, der es zum Verhängnis wird, dass sie von aller Welt geliebt wird.

Von Touristen überrannt, vom Hochwasser bedroht – und dennoch die schönste Stadt der Welt: Petra Reski, die seit den Neunzigern in der Lagunenstadt lebt und sie kennt wie keine Zweite, erzählt so atmosphärisch wie schonungslos vom Leben in Venedig. Einst hat sie ihr Herz an einen Venezianer verloren – längst hat sie sich in dessen Heimatstadt verliebt. Doch Kreuzfahrttourismus, Immobilienspekulation und gewissenlose Bürgermeister setzen der Stadt zu. Petra Reski kennt sie noch, die alten Venezianer und die Geheimnisse dieser Stadt, sie zeichnet ein wehmütiges Bild von Venedig, dessen Untergang es unbedingt zu verhindern gilt.


Ute Mank: "Wildtriebe"

Moderation Veronika Kettner

Mittwoch, 3. November um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Ute Mank, geboren in Marburg, hat vor über 30 Jahren in ein Dorf in Hessen eingeheiratet, wo sie bis heute „die aus der Stadt“ ist. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, lernte einen Gesundheitsberuf, studierte Erziehungswissenschaften und promovierte später nebenberuflich. „Wildtriebe“ ist ihr erster Roman.

Ute Mank, die Autorin: Man sieht eine ältere Frau, die breit in die Kamera lacht. Die Frau steht an einem Holzpfosten. Sie hat einen dunklen Mantel an und ein dunkles Oberteil. Die Haare sind grau und kinnlang,
Ute Mank

Drei Frauen auf einem Hof – im Kampf um Selbstbestimmung, Anerkennung und Freiheit. Für die alte Großbäuerin Lisbeth gibt es nichts Wichtigeres als den Hof, sein Erhalt ist ihr Lebenssinn. Nie hat sie die damit verbundenen Pflichten hinterfragt. Doch mit Schwiegertochter Marlies kommt eine neue Frau ins Haus, die keineswegs klaglos und ohne eigene Wünsche das Leben einer Bäuerin führen will. Das Kaufhaus in der nächsten Stadt wird für Marlies zum Sehnsuchtsort im Wirtschaftswunderdeutschland, arbeiten möchte sie dort, einen Jagd- und Traktorführerschein machen, das Leben soll doch mehr zu bieten haben. Die beiden Frauen tragen fortan stille Kämpfe aus, um Haushaltsführung, um Kindererziehung. Doch eigentlich werden viel größere Dinge verhandelt: Lebensmodelle, Vorstellungen vom Frausein, vom Muttersein. Und doch ist da ein verbindendes Element: Marlies’ Tochter Joanna, die ihren ganz eigenen Weg geht und nach dem Abitur nach Uganda aufbricht


Janine Adomeit: "Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen."

Moderation Markus Ostermair

Donnerstag, 4. November um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Janine Adomeit, 1983 in Köln geboren, studierte Literatur- und Sprachwissenschaft. Sie nahm an der Schreibwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung und an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil. Sie lebt und arbeitet als Autorin und Texterin in Flensburg. „Vom Versuch, einen silbernen Aal zu fangen“ ist ihr Debütroman.

Janine Adomeit, die Autorin: Man sieht eine junge, dunkelhaarige Frau, die an einer Mauer lehnt. Sie lächelt in die Kamera. Ihre Haare sind nach hinten gebunden. Sie hat ein dunkels T-Shirt mit weißen Streifen an.
© Julia Gattermann
Janine Adomeit

Morgen wird alles anders oder jetzt ist auch schon egal. So leben die Bewohner des heruntergekommenen rheinischen Kurorts Villrath. Seit die lokale Heilquelle vor Jahren versiegte, stehen die Gästezimmer leer.

Da fördern Bauarbeiten ein mineralhaltiges Rinnsal zutage. Was könnte den Glanz vergangener Tage zurückbringen, wenn nicht das gute alte Heilwasser?

Vera, letzte Trägerin der Villrather Nixenkrone und Wirtin des „Stübchen“, beschließt gegen jede Vernunft, einen alten Jugendtraum wiederzubeleben. Notfalls mit Lug und Trug. Der alte Kamps bringt sich mit Klappstuhl und Gewehr gegen die Dämonen der Vergangenheit in Angriffsstellung. Und während die Erwachsenen abgelenkt sind, bricht Johannes auf in Richtung Freiheit oder was er dafür hält.


Tom Hillenbrand: "Goldenes Gift. Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffer ermittelt."

Freitag, 5. November um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Tom Hillenbrand studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane – darunter die Thriller „Hologrammatica“, „Qube“ und „Montecrypto“ – haben sich bereits hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt, wurden vielfach ausgezeichnet und stehen regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Tom Hillenbrand, der Autor: Man sieht einen Mann, ca. 30 Jahre alt. Er hat kurz rasierte Haare und einen Dreitage-Bart. Er hat Ohrringe. Er lächelt in die Kamera. Im Hintergund sieht man ein große Tür. Er hat ein dunkles T-Shirt an.
© Bogenberger Autorenfotos
Tom Hillenbrand

Als sein Imker zu Tode kommt und dessen Bienenstöcke verschwinden, beginnt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer zu recherchieren. Hat der Tod mit dem weltweiten Honiggeschäft zu tun?

Gemeinsam mit seiner Freundin, der Gastrokritikerin Valérie Gabin, findet Kieffer sich schnell im Mittelpunkt eines gigantischen Skandals wieder, der um den halben Globus reicht und sowohl die Reinheit des Honigs als auch das Überleben der Bienen gefährdet. Können Gabin und Kieffer ihren Widersachern das Handwerk legen, bevor es zu spät ist?


Ana & August Zirner: "Ella & Laura. Von den Müttern unserer Väter"

Samstag, 6. November um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Ana Zirner, Jahrgang 1983, ist Autorin und Bergsportlerin. Sie machte insbesondere durch ihre Solotouren in den Bergen und zuletzt auf dem Colorado River auf sich aufmerksam.

August Zirner, geboren 1956 in Illinois, ist Schauspieler und Musiker. Neben zahlreichen Theaterengagements in Wien, Hannover, Wiesbaden und München wirkte er in über 140 Filmproduktionen mit.

Links auf dem Bild: Man sieht Ana Zirner, die Autorin: Eine dunkelhaarige Frau, Ende 30, schwarzer Pullover mit großer silberner Kette. Sie lacht breit Rechts auf dem Bild: August Zirner, der Autor: Man sieht einen älterne Mann mit grauen, schütteren Haaren, der seinen linke Hand auf den rechten Oberarm legt. Blaues T-Shirt. Er lächelt.
© Bettina Flitner
Ana Zirner und August Zirner

August und Ana Zirner beginnen etwa gleichzeitig damit, sich für ihre Großmütter und deren Schicksale zu interessieren. Vater und Tochter blicken nach Wien, in die Zeit zwischen den Weltkriegen: Ella Zirner-Zwieback leitet das noble Modekaufhaus „Maison Zwieback“. Gleichzeitig lebt in Wien das Mädchen Laura Wärndorfer. Die Stoffe der Spinnerei von Lauras Vater werden in Ellas Kaufhaus verarbeitet. Doch die beiden Damen begegnen sich erst im Jahr 1942 in New York. Laura hat Ellas Sohn Ludwig geheiratet. Beide hatten aufgrund ihrer jüdischen Familien emigrieren müssen.

Bei ihren Recherchen spüren Ana und August Zirner den beiden Frauenleben nach und zeigen so den Einfluss von Flucht und Vertreibung, Emigration und lebenslangem Heimweh auf ihre Familiengeschichte.


Die Nacht im Ewigen Licht. Ein Hörspiel von Steffen Kopetzky

Sonntag, 7. November um 16 Uhr im Festsaal des Rathauses; kostenlos, nur mit Voranmeldung ab dem 27. September über okticket.de

Einleitung und Gespräch mit Steffen Kopetzky und Richard Fischer, Historiker und Lehrer

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken. Sein Roman „Risiko“ (2015) stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und war für den Deutschen Buchpreis nominiert, der SPIEGEL-Bestseller „Propaganda“ (2019) für den Bayerischen Buchpreis.

Steffen Kopetzky, der Autor: Man sieht einen Mann mittleren Alters, mit einer Brille und verschränkten Fingern. Der Mann lächelt leicht in die Kamera.
© Marc Reimann
Steffen Kopetzky

Wie Deutschland befreit wurde – 1945. Der junge Amerikaner John Glueck ist bei der Befreiung Deutschlands von den Nazis dabei. Mit Komik und Tragik erzählt er von den großen und den grauenvollen Momenten dieses Kampfes. Ende April ist der Krieg für die Alliierten fast gewonnen. Nun geht es darum, München, die Hauptstadt der nationalsozialistischen Bewegung, zu befreien. Als erster Amerikaner trifft John Glueck noch vor den kämpfenden Truppen ein. Mit Hilfe der jungen deutschen Fotografin Christl findet er seinen Weg durch die zerbombte Stadt. Als die Nacht über München hereinbricht, wird die Wirtschaft „Zum Ewigen Licht“ zum Schauplatz einer romantisch-dramatischen Annäherung.

Inspiriert von Figuren und Motiven seines Bestsellers „Propaganda“ schlägt Steffen Kopetzky in seinem Hörspiel „Die Nacht im Ewigen Licht“ ein bislang unbekanntes Kapitel im Leben seines Helden John Glueck auf.

Die Nacht im Ewigen Licht
Ein Hörspiel von Steffen Kopetzky (2 x 54 Min.)


Volker Kutscher: "Olympia (Die Gereon-Rath-Romane 8)"

Moderation Thomas Böhm

Sonntag, 7. November um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses; Eintritt 11 € (erm. 8 €) ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühren

Volker Kutscher wurde am 26. Dezember 1962 in Lindlar im Bergischen Land geboren und wuchs in Wipperfürth auf. Nach dem Studium brotloser Künste (Germanistik, Philosophie und Geschichte) arbeitete er zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er sich dem Romanschreiben zuwandte. Kutscher lebt in Köln und Berlin. Seinen ersten Kriminalroman „Bullenmord“ schrieb er 1996 zusammen mit Christian Schnalke. Nach weiteren, im Bergischen Land angesiedelten Regionalkrimis („Vater unser“, 1998; „Der schwarze Jakobiner“, 2001), begann Kutscher im Jahr 2007 mit dem Roman „Der nasse Fisch“ seine Serie um den Kriminalkommissar Gereon Rath im Berlin der späten 20er und frühen 30er Jahre. Die Romane waren Vorlage für die erfolgreiche Fernsehserie "Babylon Berlin".

Volker Kutscher, der Autor: Ein Mann mittleren Alters mit grauen und schütterem Haar steht vor einer Mauer. Er hat ein dunkelblaues Sakko und ein gemustertes, blaues Hemd an. Er lächelt leicht in die Kamera.
© Andreas Chudowski
Volker Kutscher

Berlin, Sommer 1936. Inmitten der Olympiabegeisterung muss Gereon Rath verdeckt einen Todesfall im olympischen Dorf aufklären. Die Machthaber befürchten, dass Kommunisten die Spiele sabotieren. Rath hat seine Zweifel und ermittelt eher lustlos, zumal er private Probleme hat: Er ist Gastgeber amerikanischer Olympiatouristen, und seine Ehefrau Charly hat die gemeinsame Wohnung unter Protest verlassen. Dann findet er im olympischen Dorf einen Mitarbeiter mit kommunistischer Vergangenheit, der auch am Tatort war. Während der Verdächtige brutalen Verhören der SS ausgesetzt ist, geschieht ein zweiter Mord. Rath ermittelt fieberhaft, um weitere Todesfälle zu verhindern, und ahnt nicht, dass sein eigenes Todesurteil längst gefällt ist. Spannung pur!

Für die Auswahl des Programms ist Dorle Kopetzky verantwortlich. Sie sorgt für eine spannende Mischung bekannter und aufstrebender Autorinnen und Autoren, stets mit den aktuellsten Neuerscheinungen der deutschsprachigen Literaturlandschaft.


Veranstaltungsorte

Rathaus Festsaal, Hauptplatz 1 (2. Stock)

KulturAula der Grund- und Mittelschule Pfaffenhofen, Kapellenweg 14

Einlass zu den Veranstaltungen ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn.

Eintrittspreise und Kartenverkauf

Karten für alle Lesungen im Rathaus Festsaal kosten 11 € (erm. 8 €).

Karten für die Lesung von Axel Hacke in der KulturAula kosten 15 € (erm. 12 €).

Die Karten für alle Veranstaltungen gibt es ab dem 27. September online unter www.okticket.de, in Pfaffenhofen bei der Buchhandlung Osiander (Hauptplatz 19) und außerhalb von Pfaffenhofen bei allen regulären Vorverkaufsstellen. Um die Karten erwerben zu können, müssen Name, Anschrift und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse hinterlegt werden. Die Karten werden entsprechend der Bestuhlung paarweise und als Einzelplätze ausgegeben.

Es gibt keine Abendkasse. Die Karten können bis zwei Stunden vor der Veranstaltung im Vorverkauf erworben werden.

Ermäßigungen erhalten Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten, Azubis und Menschen mit Schwerbehinderung.

Alle Preise ggf. mit Vorverkaufsgebühren

Covid-19-Schutzmaßnahmen

Der Zugang zu den Veranstaltungen ist über den Kartenverkauf begrenzt. Die Plätze sind nummeriert, personalisiert und werden vor allem paarweise ausgegeben. Bitte achten Sie beim Kauf auf womöglich geltende bayernweite Bestimmungen der Kontaktbeschränkungen.

Der Spielort kann nur mit Nasen-Mund-Bedeckung (FFP2-Maske oder medizinische Maske) betreten werden, im gesamten Gebäude gilt Maskenpflicht. Am Sitzplatz kann während der Veranstaltung die Maske abgesetzt werden.

Es gilt die 3G-plus-Regel (geimpft – genesen – PCR-getestet). Zugang zur Veranstaltung kann nur gewährt werden, wenn Sie einen Nachweis vorlegen über
– eine vollständige Impfung
– eine Genesung (die Infektion liegt nicht länger als 6 Monate zurück)
– ein negatives Testergebnis (PCR-Test, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde) Ein Schnelltest/Antigentest reicht nicht aus.

Bitte planen Sie evtl. Wartezeit beim Zugang zur Veranstaltung ein und halten Sie neben der Eintrittskarte Ihren 3G-plus Nachweis und Ihren Personalausweis bereit.

Bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen, bitten wir Sie von einem Besuch abzusehen. Besucher*innen mit Anzeichen einer Covid-19-Erkrankung bzw. Erkältung oder ohne Mund-Nasen-Bedeckung wird der Zutritt mit Verweis auf das Hausrecht verwehrt.

Bitte beachten Sie die Hust- und Niesetikette. Es gelten die allgemeinen Hygienevorschriften.

Es gelten die zum Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung gültigen Infektionsschutzmaßnahmen. Daher kann es zu Änderungen kommen.

Logo Buchhandlung Osiander
Logo der Initiative Neustart Kultur

Die Pfaffenhofener Lesebühne 2021 mit freundlicher Unterstützung von:

www.osiander.de und www.neustartkultur.de

Von 28. Oktober bis 7. November sind Autoren in Pfaffenhofen zur Pfaffenhofener Lesebühne zu Gast. Mit dabei sind bekannte Schriftsteller, wie Axel Hacke, Roger Rekless oder Volker Kutscher. Sie lesen aus ihren aktuellen Büchern. Karten gibt es online unter www.okticket.de, in Pfaffenhofen in der Buchhandlung Osiander am Hauptplatz und bei allen Vorverkaufsstellen. Die Veranstaltungsorte im Festsaal und in der Aula der Grund- und Mittelschule sind barrierefrei erreichbar. Der barrierefreie Zugang zum Festsaal im Rathaus befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes. Wie in ganz Bayern gelten besondere Bestimmungen zum Schutz vor dem Coronavirus. Besucher werden nach der 3GPlus-Regel zugelassen, müssen Abstand halten und eine Maske tragen. Am Platz darf die Maske abgenommen werden.