Pfaffenhofen

Ausstellung Glaube – Liebe – Gute Hoffnung

Romantisches Brauchtum aus Pfaffenhofen: Ausstellung vom 21. Juni bis 2. August im Rathaus

In den vergangenen Jahrhunderten trieb ein sonderbares, krötenartiges Geschöpf sein Unwesen in Pfaffenhofen – die Beermutter. Man glaubte, dass dieses Wesen im Unterleib von Frauen hauste und sie regelmäßig biss, worin man die Ursache für die Monatsblutungen vermutete. Mit kleinen Figürchen aus Wachs als Opfergaben versuchte man Einfluss auf diese Beermutter zu nehmen.

Die Ausstellung „Glaube – Liebe – Gute Hoffnung“ zeigt, wie die Menschen im Pfaffenhofener Land früher Liebe, Sex und Zärtlichkeit erlebt haben. Die Objekte reichen - neben der erwähnten Behrmutter aus Wachs –von einer schwangeren Madonna mit abnehmbarem Bauch über einen „Aufbettstock“, mit dem Frauen ihren Wert auf dem Heiratsmarkt messen konnten, bis hin zu einer Otter-Haube, unter die man kam, wenn man heiratete.

Zum zweiten Mal präsentiert die Stadt Pfaffenhofen eine Ausstellung mit sehenswerten Exponaten aus den Beständen des Mesnerhauses bzw. des Museums für religiöse Kunst und Volksfrömmigkeit im Rathaus Auch dieses Mal hat Kurator Frieder Leipold interessante Einzelobjekte zusammengetragen, die viel über die Mentalität und die Alltagsgeschichte der Pfaffenhofener in vergangener Zeit erzählen.

Die Ausstellung im Foyer des Pfaffenhofener Rathauses wird am Freitag, 21. Juni, um 19.30 Uhr eröffnet. Sie ist bis zum 2. August bei freiem Eintritt zu sehen.

Eine Führung durch die Ausstellung bietet Frieder Leipold am Samstag, 6. Juli um 11.00 Uhr an.

Die Öffnungszeiten:
Mo 8.00 - 16.00 Uhr
Di, Mi, Fr 8.00 - 12.00 Uhr
Do 7.00 - 18.00 Uhr
jeden 1. und 3. Sa 9.00 - 12.00 Uhr

Bei der Langen Nacht der Kunst und Musik am 28. Juni ist die Ausstellung bis 23.00 Uhr geöffnet.

Ausstellung