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Comic zur Stadtgeschichte: Findet Trini

Titel des Comics mit Hauptfiguren, die über eine Stadtkarte von Pfaffenhofen laufen

Rallye über den Hauptplatz

Die Stadt Pfaffenhofen hat einen Comic zur Stadtgeschichte veröffentlicht, der sich speziell an Kinder im Grundschulalter richtet. Unter dem Titel „Findet Trini“ vermittelt das Heft historische Inhalte zur Stadt auf spielerische und interaktive Weise – eingebettet in eine spannende Rallye über den Hauptplatz.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Figuren Max, Anka, Frau Deutlmoser und der Außerirdische Trini. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Spurensuche durch die Stadt: Neun Stationen, angelehnt an eine klassische Stadtführung, machen markante Orte im Stadtbild erlebbar und erklären deren historische Bedeutung. Ergänzende Hintergrundinformationen vertiefen Themen wie Trinkwasserversorgung oder Brandschutz in früheren Jahrhunderten.

Comicfiguren Trini, Frau Deutlmoser, Max und Anka
Comicfiguren Trini, Frau Deutlmoser, Max und Anka

Hier gibt's den Comic

Der Comic ist für alle Interessierten ab dem 25. Februar zum Preis von 5 Euro im Kultur- und Tourismusbüro erhältlich. Darüber hinaus wird der Comic kostenlos über die Schulen an alle Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen ausgegeben und unterstützt den Unterricht. Lehrkräfte können sich hierfür an das Kultur- und Tourismusbüro wenden und Klassensätze dort unkompliziert kostenlos bestellen.

Begleitend zur Veröffentlichung zeigt die Stadtbücherei eine kleine Ausstellung zur Entstehung des Comics. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 25. Februar, um 11 Uhr in der Stadtbücherei statt. Der Comic ist ab diesem Zeitpunkt im Kultur- und Tourismusbüro im Haus der Begegnung erhältlich.


So ist er entstanden

Die Idee zum Comic entstand bereits vor über acht Jahren. Damals entwickelten Ferdinand Haschner und Frieder Leipold die beiden Hauptfiguren, die später die Namen Max und Anka erhielten. Die zentrale Herausforderung war von Anfang an klar: Wie lässt sich die über tausendjährige Geschichte Pfaffenhofens in einem Comic erzählen?

Die Macher

Der Zeichner Ferdinand Haschner ist gebürtiger Pfaffenhofener. Schon als Kind begann er mit dem Comic-Zeichnen. Vielen ist er durch die Volksfestplakate 2018 und 2022 sowie durch Illustrationen zum „Brandner Kaspar“ bekannt.

Der Texter Frieder Leipold wuchs in der Fränkischen Schweiz auf und entwickelte früh ein Interesse an Geschichte. Das Pfarrhaus, in dem seine Familie lebte, lag unterhalb einer Burgruine, wo er oft mit seinen Brüdern spielte. Als Viertklässler zog er dann mit seiner Familie in den Landkreis Pfaffenhofen. Als Historiker und Mitglied des Pfaffenhofener Stadtführer-Teams vermittelt er regelmäßig die Stadtgeschichte an Schulklassen und Gruppen – eine Erfahrung, die auch in den Comic eingeflossen ist.

Der Comic folgt einem modularen Lernkonzept: Die jungen Leserinnen und Leser erschließen sich die Inhalte selbstständig und setzen sie Schritt für Schritt zu einem Gesamtbild zusammen. Abschließend gibt es eine übersichtliche Zusammenfassung zentraler historischer Meilensteine. Durch diese Erzählweise ist das Heft nicht nur Begleitmaterial für die Rallye, sondern auch eine unterhaltsame Lektüre, die zum Wiederlesen einlädt.

Ziel ist es, Geschichte lebendig zu machen, die Identifikation mit der Stadt zu stärken und historische Themen altersgerecht zu vermitteln.

Comicfiguren Trini, Frau Deutlmoser, Max und Anka hüpfen über eine Karte