Pfaffenhofen

Gigabitrichtlinie für Gewerbetreibende

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Die Stadt Pfaffenhofen setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Gewerbetreibende in der Stadt und in den Ortsteilen einen schnellen Internetanschluss haben oder bekommen. Deshalb plant die Stadt den Einstieg in das Förderprogramm "Bayerische Gigabitrichtlinie" des Freistaats Bayern. Dazu erfasst die Stadtverwaltung bis zum 30. September 2020 den Bedarf an gewerblichen Anschlüssen.

Berechtigte

Die Förderung richtet sich an Gewerbetreibende. Das sind neben den Unternehmen mit einem Gewerbeschein auch beispielsweise Ärzte, Freiberufler, Landwirte etc., die einen Anschluss mit zu geringer Internetbandbreite haben. Förderfähig sind gewerbliche Anschlüsse die bisher weniger als 100 MBit/s im Download und Upload erreichen. Reine Betreiber von Photovoltaikanlagen sind nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie nicht förderfähig.

So geht's

  • Die Stadtverwaltung hat ein Formular an alle Adressen im Stadtgebiet und den Ortsteilen verteilt.
  • Formular ausfüllen und unterschreiben
  • Zusammen mit dem Gewerbenachweis zurücksenden an die Stadtverwaltung
    per Post: Stadtverwaltung Pfaffenhofen, Gigabitrichtlinie, Hauptplatz 18, 85276 Pfaffenhofen
    per Fax: +49 8441-78 2525
    per E-Mail: gigabitrichtlinie@stadt-pfaffenhofen.de
  • Sollten Gewerbetreibende kein Formular erhalten haben, können sie es sich auch hier herunterladen.

Hinweis

Die Begründung für einen erhöhten Bedarf an Bandbreite muss ausreichend detailliert erfolgen. Das bedeutet, es sollten die Programme, Apps oder Anwendungen genannt werden, die zur Ausübung des Gewerbes dringend benötigt werden und die ohne eine schnelle Datenanbindung nicht oder nur mangelhaft funktionieren (Cloud-Lösungen etc., die einen Breitbandbedarf von mehr als 100 MBit/s erfordern).

Hintergrund

Der Freistaat Bayern fördert die Kommunen beim Ausbau schnellen Internets auch in Gebieten, in denen eine Bandbreite von über 30 MBit/s verfügbar ist. Die EU Kommission hat auf Antrag Bayerns diesen staatlich geförderten Gigabitausbau genehmigt. Damit ist eine Förderung in Gebieten möglich, die zwar über einen gewerblichen Breitbandanschluss verfügen, jedoch nicht über 100 MBit/s oder mehr. Dies kommt gewerblichen Nutzern zugute, die einen besonders hohen Bedarf haben.