Pfaffenhofen

Nachhaltigkeitspreis Jugendparlament Pfaffenhofen

Umweltprojektförderung

Startschuss vierte Förderrunde Jugend Parlament

Die Stadt Pfaffenhofen a.d.Ilm wurde 2013 von der Allianz Umweltstiftung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet und durfte sich über ein Preisgeld von 35.000 € freuen. Die Stadt Pfaffenhofen übertrug dem Jugendparlament die Aufgabe, diese Summe zweckgebunden und zu treuen Händen an Mikroprojekte weiterzuleiten, um diese zu fördern.

Projekte, die hierfür in Frage kommen, sollen grundsätzlich den Richtlinien der Allianz Umweltstiftung gerecht werden sowie auch in das vom Jugendparlament ausgearbeitete und hier vorgestellte Förderkonzept passen.

Als Rahmen stehen einzelne Fördersummen mit der maximalen Höhe von 3.000 € pro Projekt fest. 2019 können noch verbliebene rund 7.500 € ausgeschüttet werden, wodurch mindestens drei Mikroprojekte unterstützt werden können. Diese können sich ab sofort und bis zum 31.05.2019 bewerben.

Förderrichtlinien der Allianz-Umweltstiftung

Gefördert werden nur Projekte,

  • die nicht allein die Natur bzw. die Umwelt im Blick haben, sondern den Menschen und seine Bedürfnisse miteinbeziehen,
  • die auf eine nachhaltige Verbesserung der Umwelt abzielen,
  • die Umweltaspekte mit sozialen, kulturellen und bildungsbezogenen Anliegen verknüpfen,
  • die als Modellprojekt einen Impuls geben und dadurch andere Institutionen zur Fortsetzung oder Nachahmung anregen,
  • die Forschung in praktisches Handeln umsetzen und so den Natur- und Umweltschutz weiterentwickeln.

Dabei richtet die Umweltstiftung auf folgende Bereiche besonderes Augenmerk:

  • Umwelt- und Klimaschutz
  • Leben in der Stadt
  • Nachhaltige Regionalentwicklung
  • Biodiversität
  • Umweltkommunikation
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Pfaffenhofenspezifische Projektanforderungen des Jugendparlaments

Mittels zukunftsorientierter Projekte soll langfristig die Lebensqualität für alle Generationen in Pfaffenhofen gewährleistet sein.

Mikroprojekte, die sich um die Ausschüttung der Fördergelder bemühen, müssen folgende Punkte erfüllen können:

  • Orientierung an den Förderrichtlinien der Allianz Umweltstiftung
  • Möglichst großer Nutzen für Pfaffenhofen und deren BürgerInnen
  • Verfolgung gemeinnütziger Ziele und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt
  • Offenheit für alle Förderbereiche
  • Praktische Umsetzung und Aktion / keine Forschungsarbeiten
  • Umsetzbarkeit
  • Langfristige Wirkung / lang anhaltender Nutzen
  • Vorlegen eines Projektberichts und einer Präsentation
  • Festgelegter Umsetzungszeitraum
  • Zugänglichkeit für Alle
  • Berücksichtigung von Umwelt, Nachhaltigkeit und der Bedürfnisse der Menschen
  • Erhöhung der Lebensqualität aller Generationen in Pfaffenhofen

Sie sollten des Weiteren diese Aspekte berücksichtigen:

  • Generationenübergreifender Effekt / Verbindung zwischen Jung & Alt
  • Umweltbildung
  • Förderung von bürgerschaftlichem Engagement
  • Kooperation mit weiteren Institutionen / Vereinen / Organisationen / Firmen ...
  • Anhaltende aktive Beteiligung von Menschen am Projekt
  • Aktive Mitwirkungsmöglichkeiten am Projekt, dessen Planung und Durchführung
  • Aktive Einbindung von Kindern & Jugendlichen / Bildung junger Menschen

Wer kann sich für die Projektförderung bewerben

Alle, die vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind! Das zu fördernde Projekt muss für Pfaffenhofen und seine BürgerInnen einen Nutzen haben.

Zusammenfassung:

  • Gemeinnützig und der Öffentlichkeit dienlich
  • Allen zugänglich
  • Nutzen für Pfaffenhofen und seine BürgerInnen

Wie können sich Projekte bewerben

Durch das Einreichen einer schriftlichen Bewerbung bzw. das Ausfüllen eines vorgegebenen Formulars können sich Projekte um eine Förderung bewerben.

Die Bewerbung muss nachfolgende Punkte umfassen:

Projektname, Projektinhalt, Kontaktdaten, Kurzbeschreibung des Projekts, geplanter Zeitraum, Fördersumme, betroffene Förderbereiche, Projektziele, Skizzierung / Entwurf des Projektkonzepts, Kostenschätzung.

Die Bewerbung sollte enthalten:

Erlaubnis der Weitergabe der Projekt- und Kontaktdaten.

Das Jugendparlament führt eine Datenbank aller Bewerbungen, also aller Projekte und kann diese gegebenenfalls bei ähnlichen Inhalten oder Zielen aufeinander aufmerksam machen und die einzelnen Projekte vernetzen und somit zusammenführen.

Wie läuft die Bewerbung ab

Nach der oben beschriebenen schriftlichen Bewerbung erfolgt eine Auswertung durch das Jugendparlament. Die Bewerbung wird auf die Erfüllung der eben genannten Projektanforderungen und Bewerbungsrichtlinien geprüft. (Die „Muss“-Kriterien müssen allesamt erfüllt sein und der Inhalt der Bewerbung muss vollständig sein.)

Bei formaler Erfüllung aller Anforderungen wird das Projekt danach zu einer der nächsten Jugendparlamentssitzungen eingeladen und erhält dort die Möglichkeit, sich vorzustellen. Dies kann idealerweise durch eine Präsentation erfolgen. Das Jugendparlament beurteilt die hier vorgestellten Projekte alle gleich mittels einer vorab festgelegten Bewertungsmatrix.

Die Bewertungsmatrix fragt die relevanten Punkte eines jeden Projekts ab, die klären sollen, ob ein Projekt förderungswürdig ist bzw. welches Projekt mehr den Kriterien entspricht als andere Projekte.

Über den Erfolg einer Bewerbung entscheidet das Jugendparlament in einer ihrer Sitzungen oder einem gesondert dafür vereinbarten Treffen. Es müssen fünf Jugendparlamentarier anwesend sein und die Mehrheit der Anwesenden muss zustimmen.

Je nach Themengebiet des sich bewerbenden Projekts lädt sich das Jugendparlament passende Experten zu sich ein, um sich beraten zu lassen. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn ein Themenkomplex dem Jugendparlament unbekannt ist.

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