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12.500 Euro aus „Pura Vida“

Von links: Veronika Seitz (Projektleiterin der Nachhaltigkeitspartnerschaft der Stadt Pfaffenhofen), Markus Käser (Co-Vorsitzender "Pfaffenhofener Land"), Kinga und Klaus Wildmoser (Rösterei "Fausto"), Bürgermeister Thomas Herker und Joseph Amberger (Projektleiter der Bodenallianz). © Kathrin Maier, Stadtverwaltung

Die Nachhaltigkeitspartnerschaft zwischen Pfaffenhofen und Turrialba in Costa Rica wächst weiter: Die Münchner Rösterei Fausto hat aus dem gemeinsamen Projekt „Pura Vida“ erneut eine Spende übergeben – in diesem Jahr in Höhe von 12.500 Euro. Damit liegt die Summe noch einmal deutlich über dem Vorjahreswert. Die Mittel stammen vollständig aus dem Verkauf der „Pura Vida“-Produkte: Von jedem verkauften Kilo Kaffee oder Kakao fließt ein Euro direkt in ökologische Projekte in Pfaffenhofen und in der Partnerkommune Turrialba.

„Pura Vida“ verbindet hochwertigen Genuss mit konkretem Nutzen. Die Spende unterstützt den ökologischen Wandel, stärkt nachhaltige Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung und faire Partnerschaften. „Pura Vida zeigt, dass bewusster Genuss und Verantwortung sehr gut zusammenpassen“, sagt Kinga Wildmoser. „Wer unsere Produkte genießt, unterstützt damit unmittelbar nachhaltige Landwirtschaft – in Turrialba und in Pfaffenhofen.“

Auch in Turrialba sind die Fortschritte sichtbar: Die dortige Alianza de Suelos zählt inzwischen rund 50 Mitglieder. Zudem wurden etwa 20.000 neue Kakaobäume gepflanzt. Das entspricht rund 20 Hektar Aufforstung durch nachhaltigen Kakaoanbau – ein wichtiger Beitrag für klimaresiliente Landwirtschaft, Biodiversität und die regionale Entwicklung. Für die Projektpartner ist die neue Rekordsumme zugleich Bestätigung und Ansporn. Mit den zusätzlichen Mitteln lassen sich bestehende Maßnahmen ausbauen und neue Impulse für nachhaltige Landwirtschaft setzen.

„Pura Vida ist ein großartiges Beispiel dafür, wie globales Denken und lokales Handeln zusammenpassen“, sagt Bürgermeister Thomas Herker. Die erneut gestiegene Spendensumme zeige, dass bewusster Konsum ganz konkrete Wirkung entfalten könne – vor Ort ebenso wie in der Partnerkommune Turrialba.

Die Stadt Pfaffenhofen verbindet seit 2020 eine offizielle Nachhaltigkeitspartnerschaft mit Turrialba, die unter anderem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) gefördert wird.

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