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Ausbildungsstart im Landkreis Pfaffenhofen

Ausbildungsstart im Landkreis Pfaffenhofen

Für viele junge Menschen beginnt in diesen Wochen ein neuer Lebensabschnitt: Mit dem Start ihrer Ausbildung sammeln sie erste Berufserfahrungen, übernehmen Verantwortung und machen einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Auch im Landkreis Pfaffenhofen setzen zahlreiche Unternehmen auf die duale Ausbildung und investieren damit in ihren eigenen Nachwuchs und die Fachkräfte von morgen.

„Der Beginn einer Ausbildung ist ein besonderer Meilenstein. Mit dem ersten Ausbildungstag beginnt nicht nur ein neuer beruflicher Abschnitt, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstständigkeit und Eigenverantwortung“, erklärt Johannes Hofner, Vorstand des Kommunalunternehmens Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS). Die duale Ausbildung verbinde dabei auf besondere Weise theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung und biete jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten, ihre eigenen Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Ein Beispiel für das Engagement der regionalen Wirtschaft ist die WOLF Anlagen-Technik GmbH & Co. KG in Geisenfeld. Dort haben in diesem Jahr fünf neue Auszubildende in fünf unterschiedlichen Bereichen ihre berufliche Laufbahn begonnen. Bei einer Auftaktveranstaltung zum Ausbildungsstart begrüßte Hofner die Nachwuchskräfte und ermutigte sie, die kommenden Jahre aktiv zu nutzen.

„Ihr bringt neue Ideen, andere Perspektiven und vor allem viel Energie und Neugier mit. Genau das braucht es in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt“, so Hofner. Sein wichtigster Rat an die neuen Auszubildenden: neugierig bleiben, Fragen stellen, Dinge ausprobieren und Herausforderungen annehmen. Auch Fehler gehörten zum Lernprozess. Entscheidend sei, daraus zu lernen und beim nächsten Mal einen Schritt weiterzukommen.

Die Bedeutung der beruflichen Ausbildung geht dabei weit über den einzelnen Ausbildungsbetrieb hinaus. Für Unternehmen bietet sie die Möglichkeit, qualifizierte Nachwuchskräfte selbst aufzubauen und langfristig an den Betrieb zu binden. Gleichzeitig erhalten junge Menschen eine fundierte berufliche Perspektive und zahlreiche Möglichkeiten für ihren weiteren Weg. „Ausbildung ist weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen. Sie ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Unternehmen – und damit auch für die Zukunft unseres gesamten Wirtschaftsstandortes“, betont Hofner.

Das KUS unterstützt die berufliche Orientierung und Ausbildung im Landkreis mit verschiedenen Angeboten. Dazu zählen unter anderem der Ausbildungskompass, die KUS-AZUBI AKADEMIE sowie die jährlich stattfindende Ausbildungsmesse „Ausbildungskompass – Die Messe“. Die Messe findet am Samstag, 26. September, von 9 bis 15 Uhr auf dem Festplatzgelände in Geisenfeld statt. Rund 90 Unternehmen und Institutionen stellen dort ihre Ausbildungsangebote vor und bieten Jugendlichen die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung unter www.ausbildungskompass-messe.de ist erforderlich.

Auch der aktuelle Ausbildungskompass 2027 zeigt die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten im Landkreis: 168 Ausbildungsbetriebe, 120 Ausbildungsberufe, 315 Praktikumsstellen, 50 Ferienjobs und 24 duale Studiengänge sind darin zu finden. Ergänzt wird das Angebot durch den digitalen Praktikumskompass, über den Jugendliche gezielt nach Praktikumsplätzen suchen und sich direkt bei Unternehmen bewerben können. Mit der „Entdeckertour“ vom 2. bis 6. November kommt in diesem Jahr zudem eine neue Möglichkeit hinzu, während der Herbstferien verschiedene Unternehmen und Berufsfelder kennenzulernen.

„Unser Landkreis braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Deshalb ist es wichtig, jungen Menschen frühzeitig Orientierung zu geben und ihnen die vielfältigen Möglichkeiten direkt vor Ort zu zeigen“, so Hofner. Gleichzeitig seien die Unternehmen gefragt, attraktive Ausbildungsangebote zu schaffen und jungen Menschen Chancen zu eröffnen. Denn die Nachwuchskräfte von heute gestalten die Zukunft der regionalen Wirtschaft von morgen.

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