Auszeichnungswürdige Altbauten gesucht
30. Dezember 2025
„Weg mit dem alten Glump!“ Oder ist mein altes Wohnhaus erhaltenswert? Das fragt sich wohl so mancher Eigentümer, wenn sein Haus renovierungsbedürftig geworden ist. Um die Wertschätzung alter Bausubstanz und Baukultur zu fördern, hat der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm e. V. 2020 den Pfaffenhofener Erhaltungspreis ins Leben gerufen.
Vorhaben
Auch 2026 möchte der Verein wieder gepflegte Altbauten aus der Zeit vor 1960 auszeichnen. Denn es sind vorwiegend die historischen Gebäude, die das charakteristische Ortsbild und damit unser Bild von der Heimat prägen.
Jeder darf geeignete Häuser vorschlagen, nicht nur die Eigentümer. Aus den Vorschlägen wählt eine Jury die Preisträger aus, die durch öffentliche Ehrung in den Medien sowie durch eine Preisverleihung im Rathaussaal gewürdigt werden. Geld hat der HKK leider keines zu vergeben.
Absichten
Ziel ist es, das Bewusstsein für unser bauliches Kulturerbe sowie für die Qualität und Schönheit alter Bau- und Handwerkskunst zu fördern, damit die Bedeutung alte Häuser höher geschätzt wird und weniger der Abrissbirne zum Opfer fallen, auch im Sinne der Nachhaltigkeit.
Leider wurden die typischen kleinen Nachkriegshäuser mit Satteldach und Fensterläden oft zu ihrem Nachteil verändert, während zahlreiche alte Bauernhäuser durch Neubauten ersetzt oder dem Verfall preisgegeben wurden. Gegenwärtig verbreiten sich auch Häuser, die für unsere Region untypisch sind. Deshalb erscheint uns eine Würdigung der verbliebenen Perlen besonders angesagt.
Mögliche Kandidaten und Auswahlkriterien
Gesucht werden nachhaltig gepflegte Häuser aus der Zeit vor 1960, egal ob Einfamilienhaus, Bauernhaus, Geschäftshaus, Werkstatt etc. Besonders gefragt sind Bauten, die NICHT unter Denkmalschutz stehen.
In Frage kommen Gebäude, die nicht in öffentlicher oder kirchlicher Hand sind und in Pfaffenhofen oder den Ortsteilen liegen. Diese Ortsteile sind Affalterbach, Angkofen, Bachappen, Eberstetten, Ehrenberg, Eja, Förnbach, Göbelsbach, Griesbach, Gumpersdorf, Gundamsried , Haimpertshofen, Kleinreichertshofen, Niederscheyern, Sulzbach, Tegernbach, Uttenhofen, Walkersbach. Leider gehören Reisgang, Hettenshausen und Scheyern nicht dazu.
Die Wunschkandidaten sollten sorgfältig erhalten bzw. so modernisiert sein, dass sie ihren eigenen Charakter beibehalten und das regionaltypische Ortsbild nicht verändern. Kritisch gesehen werden speziell Kunststoffe bzw. proportions-verändernde An- und Umbauten.
Genauere Richtlinien sind zu finden auf der Vereins-Homepage www.hkk-paf.de, und dort unter "Baukulturelles Erbe".
Aktiv werden!
Preiswürdige Gebäude vorschlagen darf nicht nur der Eigentümer selbst. Der schriftliche Vorschlag soll folgende Informationen enthalten:
• Anschrift des Gebäudes und Kontaktdaten des Eigentümers sowie ein paar Fotos.
• Vom Eigentümer brauchen wir dann weitere Fotos, auch von innen, wie z. B. Treppengeländer und alte Türen – und kurze Informationen über das Alter des Hauses sowie eventuelle Veränderungen.
Der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen freut sich auf Vorschläge an folgende Adresse: Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen, c/o Ursula Beyer, Augustin-Schwarz-Str. 5, 85276 Pfaffenhofen oder noch besser per E-Mail an kontakt@hkk-paf.de
Einsendeschluss ist der 11. April 2026.
Die Jury besichtigt die Häuser dann am Montag, dem 11. Mai ab ca. 16 Uhr.
Die Ehrung findet statt am Dienstag, dem 23. Juni um 19.00 Uhr im Rathaussaal
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