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Japanischer Staudenknöterich breitet sich aus

So sieht der Japanische Staudenknöterich aus. © Mario Dietrich

Die Stadtverwaltung hat in Pfaffenhofen vermehrt Bestände des Japanischen Staudenknöterichs festgestellt. Deshalb bittet die Stadt um Mithilfe bei der Eindämmung der invasiven Pflanzenart. Ziel ist es, bestehende Vorkommen zurückzudrängen und die Ausbreitung der Pflanze zu verhindern. Seit 2025 steht der Japanische Staudenknöterich auf der EU-Liste gebietsfremder Arten und darf nicht verbreitet oder angebaut werden.

Der Japanische Staudenknöterich ist in Deutschland nicht heimisch. Durch sein schnelles Wachstum verdrängt er heimische Pflanzen und gefährdet die Artenvielfalt. Seine kräftigen unterirdischen Ausläufer können zudem Schäden an Gebäuden, Straßen und der Kanalisation verursachen. Da die Pflanze häufig an Gewässern und Böschungen wächst, stellt sie auch eine Herausforderung für den Hochwasserschutz dar. Abgerissene Pflanzenteile können über Gewässer verbreitet werden und so neue Bestände bilden.

Woran erkenne ich die Pflanze?Die Pflanze wird bis zu vier Meter hoch und ist an ihren kräftigen, oft rötlichen Hohlstängeln sowie den ovalen, spitz zulaufenden Blättern zu erkennen.

Was kann ich tun?Grundstückseigentümer werden gebeten, Bestände frühzeitig zu entfernen. Kleinere Pflanzen können einfach ausgegraben werden, bei größeren Vorkommen sind umfangreichere Maßnahmen erforderlich. Pflanzenteile des Staudenknöterichs sollten nicht über den eigenen Kompost oder den Biomüll entsorgt werden, sondern im Restmüll oder in speziellen Grüngutsammelstellen. Generell gilt: Eigenen Grünabfall nicht in der Umwelt entsorgen.

Da sich etablierte Bestände nur durch wiederholte Maßnahmen über mehrere Jahre beseitigen lassen, empfiehlt die Stadt ein konsequentes Vorgehen.

Fragen zum Japanischen Staudenknöterich und zu Möglichkeiten der Eindämmung beantwortet Stadtbaumeister Florian Zimmermann telefonisch unter 08441 782060 oder per E-Mail an florian.zimmermann@stadt-pfaffenhofen.de.

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