Pfaffenhofen

Lufthansa nimmt „Stadt Pfaffenhofen“ aus der Flotte

Lufthansa CityLine D-ACKA Pfaffenhofen an der Ilm © Thomas Ingendorn

Die „Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm“ zieht nicht länger ihre Kreise über Europa. Die Lufthansa hat das Flugzeug vom Typ Bombardier CRJ900 nach knapp 15 Jahren aus der Flotte ausgemustert. Künftig wird die Maschine in den USA unterwegs sein. Wie eine Lufthansasprecherin bestätigte soll künftig ein anderes Flugzeug den Namen auf dem Rumpf tragen.

Laut Lufthansa hat die Maschine den Liniendienst vor einigen Wochen eingestellt und befindet sich derzeit auf dem Weg zum neuen Eigentümer in den USA, wo sie inzwischen in Tuscon gelandet ist. „Unsere Techniker hatten die Maschine sorgfältig auf die Überführung vorbereitet und die Crew richtete nach der letzten Landung ein paar persönliche Gedanken an sie“, so die Sprecherin.

Am 22. August 2006 wurde die Maschine mit dem Kennzeichen „D-ACKA“ auf den Namen der Stadt Pfaffenhofen an der Ilm getauft. Die Taufzeremonie fand damals auf dem Flughafen München statt. Taufpatin war Marita Prechter, die Ehefrau des damaligen Ersten Bürgermeisters Hans Prechter. Die „Pfaffenhofen an der Ilm“ war von ihrer Heimatbasis München in einer Reisehöhe von bis zu 12.500 Metern vor allem unterwegs nach Kopenhagen, Amsterdam, Graz, Krakau, Marseille, Basel und Zagreb.

Die Tradition, Flugzeuge der Lufthansa mit den Namen deutscher Bundesländer und Städte zu versehen, geht auf den September 1960 zurück. Damals gab es in Frankfurt die erste Flugzeugtaufe, als die „Kranichlinie“ ihren allerersten Langstrecken-Jet, die damals moderne Boeing 707, in Dienst stellte. Der vierstrahlige Jet erhielt den Namen „Berlin“. Taufpate war der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt. Die Taufpatenschaften sollen für Lufthansa die Verbundenheit zum Heimatstandort Deutschland jenseits der großen Drehkreuze ausdrücken und Standorte auch in die Regionen zu tragen, woher ein Großteil der Lufthansa-Passagiere und -Mitarbeiter kommt.

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