Bild von Hopenfeld Pfaffenhofen

Standesamtstatistik 2025

2025 wurden mehr Hochzeiten beurkundet als 2024

686 Geburten im Jahr 2025: weiterhin weniger Babys in Pfaffenhofen

Die Jahresauswertung des Pfaffenhofener Standesamts zeigt: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 686 Geburten beurkundet. Damit kamen 25 Kinder weniger zur Welt als im Jahr zuvor. Von den 686 Geburten waren zwei Hausgeburten und fünf Kinder kamen im Ausland zur Welt und wurden nachbeurkundet, außerdem verzeichnete das Standesamt zwei Totgeburten.

Von den insgesamt 686 Kindern haben 179 ihren Wohnsitz in Pfaffenhofen (Vorjahr 174). Die Mehrheit der Neugeborenen – 507 Babys – lebt außerhalb der Stadt (Vorjahr 537). Im vergangenen Jahr kamen mehr Mädchen als Jungen zur Welt: es gab 347 weibliche und 339 männliche weibliche Babys (Vorjahr 358 Jungen, 353 Mädchen).

Weitere Daten aus der Geburtenstatistik zeigen: 486 Kinder haben Eltern mit deutscher Staatsangehörigkeit. Bei 70 Neugeborenen besitzt ein Elternteil eine ausländische Staatsangehörigkeit, bei 130 Kindern sind beide Eltern ausländische Staatsbürger. Zwillingsgeburten gab es 2025 keine. Der Anteil unverheirateter Eltern ist leicht gestiegen und liegt bei 25 Prozent (Vorjahr 23 Prozent). Konkret waren 172 Elternpaare nicht verheiratet, im Jahr zuvor waren es 168.

Anna, Maximilian und Paul führen die Namenslisten an

Bei den Vornamen lag 2025 in Pfaffenhofen bei den Mädchen Anna an der Spitze: Achtmal wurde dieser Name vergeben. Es folgen Lena, Marlene und Mia mit jeweils sieben Nennungen und danach Emilia, Leonie und Sophia (je sechs). Bei den Jungen teilen sich Maximilian und Paul mit jeweils acht Vergaben den ersten Platz. Dahinter liegen Ludwig und Xaver (je sieben) sowie Jakob, Leo und Lukas mit jeweils sechs Nennungen.

Insgesamt ist die Vielfalt der vergebenen Vornamen leicht gestiegen: Das Standesamt registrierte 218 unterschiedliche Mädchennamen (Vorjahr 211) sowie 198 verschiedene Jungennamen (Vorjahr 191).

Mehr als die Hälfte der Neugeborenen – 405 Kinder – erhielt nur einen Vornamen. Zwei Vornamen tragen 261 Kinder, drei Vornamen wurden 19-mal vergeben. Auf den vordersten Plätzen für den zweiten Namen liegen bei den Mädchen Marie (11), Maria (9), Sophie (8) sowie Elisabeth (5) und Anna (3). Bei den Jungen ist das dritte Jahr in Folge Josef (6) beliebt, gefolgt von Anton (5) sowie Georg, Leopold, Maximilian und Michael (je 4).

Mehr Eheschließungen im Jahr 2025

Die Zahl der Eheschließungen ist 2025 gestiegen. Insgesamt wurden im Standesamt Pfaffenhofen 216 Hochzeiten beurkundet – elf mehr als im Jahr zuvor. Besonders gefragt waren Termine im späten Frühling und Sommer: Mit 34 Trauungen war der Mai der beliebteste Hochzeitsmonat, gefolgt vom August mit 26 Eheschließungen.

55 der heiratenden Paare hatten ihren Wohnsitz außerhalb Pfaffenhofens. Bei 36 Paaren besaß mindestens ein Partner eine ausländische Staatsangehörigkeit. Insgesamt waren 21 verschiedene Herkunftsländer vertreten, darunter unter anderem Frankreich, Indonesien, Italien, Rumänien, die Türkei, Moldau, Österreich, Syrien, Bosnien-Herzegowina und Vietnam.

Von den 216 getrauten Paaren entschieden sich 81 % (174) für einen gemeinsamen Familiennamen. In 155 Fällen wurde der Name des Mannes gewählt, 16 Paare bestimmten den Namen der Frau zum Ehenamen. Zwölf frisch verheiratete Personen tragen einen Doppelnamen, sie fügten dem Ehenamen den eigenen Geburts- bzw. Familiennamen an; 42 Paare entschieden sich für eine getrennte Namensführung.

Das Standesamt Pfaffenhofen betreute neben der Stadt auch die Gemeinden Hettenshausen, Ilmmünster, Hohenwart und Jetzendorf. Die Eheschließungen aus diesen Gemeinden können die Brautpaare auch von „ihrem“ Bürgermeister in ihrer Heimatgemeinde vollziehen lassen. Im Jahr 2025 fanden neun Eheschließungen in Ilmmünster, sechs in Jetzendorf und 17 in Hohenwart statt.

Vor jeder Eheschließung ist eine Anmeldung erforderlich. Das kann in der Gemeinde erfolgen wo mindestens ein Partner seinen Haupt- oder Nebenwohnsitz hat. In Pfaffenhofen wurden 194 Anmeldungen zur Eheschließung entgegengenommen. Bei 148 Paaren waren beide Partner ledig, bei den übrigen war mindestens ein Partner schon ein- oder mehrmals verheiratet.

Weniger Sterbefälle

Die Zahl der in Pfaffenhofen beurkundeten Sterbefälle ist 2025 von 435 (2024) auf 411 gesunken.

Leichter Anstieg bei den Kirchenaustritten

Die Zahl der Kirchenaustritte ist 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Insgesamt wurden 428 Austritte registriert, 17 mehr als 2024. Zum Vergleich: 2023 traten 558 Personen aus der Kirche aus, 2022 waren es 670 und 2021 insgesamt 432.

Von den Austritten im Jahr 2025 entfielen 326 auf die katholische und 102 auf die evangelische Kirche. 317 Austritte betrafen Pfaffenhofen selbst. In den Umlandgemeinden wurden ebenfalls Kirchenaustritte im Standesamt Pfaffenhofen erklärt: 26 in Hohenwart, 25 in Hettenshausen, 20 in Ilmmünster und 40 in Jetzendorf.

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