"MEMO!": Haydns "Mariazeller Messe" kommt am 26. Juli 2026 zur Aufführung
21. Mai 2026
"Missa Cellensis in C" von Joseph Haydn am 26. Juli 2026 in der Spitalkirche
Im 2. Konzert der "MEMO!" Reihe in diesem Jahr steht eine der bekanntesten Vertonungen des Messordinariums auf dem Programm. Unter der Leitung von Max Penger musizieren der Pfaffenhofener Kammerchor "a-cappella-nova", das "Kammerorchester Hl.-Geist-Spital" und bekannte Gesangssolisten. Auch Haydns Orgelkonzert C-Dur kommt zur Aufführung.
In der kleinen Mariazeller Messe Hob. XXII:8 für 4 Solostimmen (SATB), gemischten Chor (SATB), Orchester und Orgel gelingt es Haydn sehr überzeugend, eine spezifische Synthese herzustellen zwischen den hohen Ansprüchen ,autonomer' Kunstmusik einerseits, die in entsprechenden Kompositionstechniken (kontrapunktische Polyphonie, Sonatensatzprinzip z.B. im Vivace des Kyrie) ihren Niederschlag finden, und der ästhetischen Forderung der Zeit nach ,Verständlichkeit' andererseits.
Das Werk beschließt die frühere Periode seines kirchenmusikalischen Schaffens. Es folgt eine Paus von 14 Jahren, die ihren Grund in der Einschränkung des feierlichen Gottesdienstes zu jener Zeit hat.
Haydn war ein Marien-Verehrer. Im Rosenkranzgebet sammelte er zahlreiche seine genialen Einfälle. Während einer Wallfahrt nach Mariazell als 18-jähriger Bursche kam ihm die Idee, diesem Gnadenort eine Messvertonung zu widmen.
Die Mariazeller-Messe Hob. XXII:8 ist eines der berühmtesten Werke Haydns und erfreut sich bis heute zahlreicher Aufführungen durch ausgezeichnete Solisten, gut geschulte Chöre und spielstarke Orchester.
Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden werden gerne angenommen.
Susanne Christina Breu schloss ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Nürnberg im Juli 2012 erfolgreich ab. Als Diplomsängerin bereicherte Sie ihr umfassendes Können im Masterstudium Musiktheater an der Hochschule für Musik in Nürnberg.
Im Jahr 2000 erhielt sie ihren ersten Gesangsunterricht bei Margret Fierlbeck. Im Rahmen eines Stipendiums der „Bayrischen Singakademie“ nahm sie 2004-2007 Gesangsunterricht bei Tanja d’Althann in München.
Nach dem Abitur und einem zweijährigen Studium der Lateinischen Philologie und katholischen Theologie an der Ludwig- Maximilians-Universität in München begann sie 2007 parallel dazu ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Augsburg bei Professor Fenna Kügel-Seifried. 2008 entschied sie sich ganz für die Musik und konnte an der Hochschule für Musik in Nürnberg, in der Gesangsklasse von Gabriele Czerepan-von Ulmann, ihr Talent ausbauen und zur Reife bringen.
Meisterkurse bei Prof. Udo Reinemann, Prof. Frieder Bernius, Prof. Konrad Jarnot und Prof. Helmut Deutsch vertieften seither ihre Ausbildung. Weitere wichtige Impulse bekam sie in Kursen bei dem blinden amerikanischen Bariton Douglas Yates oder dem Stimmtrainer Uwe Schürmann. Vor allem aber auch die Zusammenarbeit mit hervorragenden Pianisten, wie Matthias Lademann, Marcelo Amaral und Prof. Werner Dörmann bereichern ihre Kunst.
Neben der Arbeit als Gesangspädagogin und als Stimmbildnerin für Chorsänger ist Susanne Christina Breu in verschiedenen Konzerten der Region zu hören.
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