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Positive Bilanz für Klimawoche

Führung: "Auf den Spuren des Trinkwassers" mit den Stadtwerken © Stadtwerke Pfaffenhofen

Rund 500 Pfaffenhofenerinnen und Pfaffenhofener haben die Pfaffenhofener Klimawoche vom 9. bis 18. Oktober besucht. Vereine, Unternehmen, Initiativen und öffentliche Einrichtungen boten ein vielfältiges Programm mit Führungen, Naturerlebnissen, Mitmachaktionen für Kinder und Einblicken in nachhaltiges Wohnen und regionalen Genuss. Während das Wetter einzelne Angebote beeinträchtigte, übertrafen andere die Erwartungen der Veranstalter. Die Stadtverwaltung zieht eine positive Bilanz.

Energie, Wasser und Wohnen aus nächster Nähe

Bei den technischen Führungen wurde Klimaschutz besonders anschaulich für die Gäste. Die Stadtwerke Pfaffenhofen ermöglichten Einblicke in die Trinkwasserversorgung und die Energiezentrale Pfaffelleiten. Bei der Führung durch den Bürgerwindpark war ein Windrad aus nächster Nähe zu erleben. Die Firma Danpower informierte bei einem Vortrag über das neu entstehende Heizkraftwerk an der Joseph-Fraunhofer-Straße, den 30 Besucher im Rathaus-Festsaal verfolgten.

Wie wertvoll solche Einblicke sind, zeigte die Rückmeldung eines Besuchers der Windparkführung: Er bedankte sich für die Gelegenheit, ein Windrad aus der Nähe kennenzulernen. Die Erläuterungen der Fachleute hätten ihm neue Perspektiven eröffnet und seine Sicht auf Windräder positiv verändert.

Auch die Wohnungsbaugenossenschaft RaumPfaffenhofen (WOGENO) öffnete ihre Türen und freuten sich über einige Interessierte. Bei „Wohnzukunft zum Anfassen“ erfuhren die Teilnehmer, wie gemeinschaftliches Wohnen, ökologische Bauweise und eine klimafreundliche Energieversorgung zusammenwirken können. Die gut besuchte Bio-Weinprobe des Vereins Pfaffenhofener Land auf dem Hauptplatz verband Klimaschutz mit Genuss: Im Mittelpunkt standen regionale Bio-Weine und die Bedeutung ökologischer Landwirtschaft.

Experimente, Geschichten und praktische Klimatipps

Wie spannend Naturwissenschaft sein kann, erlebten Kinder beim NaturFreundchen-Forschertag der NaturFreunde Pfaffenhofen. Mit Experimenten aus den Bereichen Physik, Biologie und Chemie konnten sie Naturphänomene selbst erforschen und naturwissenschaftlichen Fragen auf den Grund gehen. Auch beim Sammeln und Basteln stand das eigene Entdecken im Mittelpunkt.

Ein Publikumserfolg war die Familienlesung in der Stadtbücherei. Rund 60 Gäste lauschten der Autorin Barbara Rose, die die Geschichte „Herr Krake räumt das Meer auf“ lebendig gestaltete. Im Anschluss beantwortete sie Fragen und signierte Bücher.

Die Klimawaage der Volkshochschule Landkreis Pfaffenhofen machte anschaulich, welchen Einfluss Ernährung, Mobilität und Konsum auf das Klima haben. Wer die Klimawaage während der Klimawoche nicht ausprobieren konnte, hat weiterhin Gelegenheit dazu: sie kann beim Landratsamt Pfaffenhofen ausgeliehen werden.

Auch nachhaltiger Konsum spielte eine wichtige Rolle. Beim Werkstatt-Café hieß es „Reparieren statt wegwerfen“, während „Unverpackt von Dahoam“ zeigte, wie sich Verpackungsmüll vermeiden und regionales Wirtschaften unterstützen lassen.

Natur erleben – auch über die Klimawoche hinaus

Wie Naturgärten zur Artenvielfalt und Klimaanpassung beitragen, stand bei den Führungen im InterKulturGarten im Mittelpunkt, auch wenn wegen des regnerischen Wetters nur einige Besucher den Garten mit Regenschirm erkundeten.

Auch die Waldführung der Waldbesitzervereinigung und die Naturangebote von A.p.e. Förderverein hätten sich über mehr Teilnehmende gefreut. Wer sich für Natur und Umwelt interessiert, muss nicht auf die nächste Aktionswoche warten: A.p.e. bietet mit seinen Natursinn-Gruppen und weiteren naturpädagogischen Angeboten auch außerhalb der Klimawoche Möglichkeiten, Natur gemeinsam zu entdecken. Neue Gesichter sind willkommen.

„Es freut mich, dass die Angebote so gut angenommen wurden und die Klimawoche Menschen zusammengebracht hat, die sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagieren“, sagt Veronica Seitz, Koordinatorin der Klimawoche bei der Stadtverwaltung. „Unser herzlicher Dank gilt allen Vereinen, Unternehmen und Institutionen, die mit ihrem Engagement und ihren Ideen zum Gelingen der Aktionswoche beigetragen haben.“

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