Bild von Hopenfeld Pfaffenhofen

Sebastian Speth feiert seinen 95. Geburtstag

Sebastian Speth freute sich über den Besuch an seinem 95. Geburtstag: v.l.n.r. Sebastian Speth, Zweiter Bürgermeister Roland Dörfler, Tochter Elisabeth Eidner.

Sebastian Speth konnte am Montag seinen 95. Geburtstag feiern. Zu den ersten Gratulanten zählte der Zweite Bürgermeister Roland Dörfler, der dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Stadt überbrachte. Sebastian Speth freute sich sichtlich über den Besuch und erzählte beim gemütlichen Beisammensein aus seinem Leben.

Der Jubilar wurde 1931 in Hitzhofen geboren und wuchs mit vier Schwestern auf. Nach Pfaffenhofen kam er der Liebe wegen: Im Jahr 1955 heiratete er seine Ehefrau Maria. Zunächst renovierte das Ehepaar eine Wohnung im Haus der Schwiegermutter in Reisgang, bevor 1957 das eigene Haus in Niederscheyern gebaut wurde. Als gelernter Maurer übernahm Sebastian Speth einen Großteil der Arbeiten selbst. „Sogar den Keller habe ich von Hand ausgehoben“, berichtete er.

Damals war die Umgebung noch von Hopfengärten und Wiesen mit kniehohem Gras geprägt, in denen sich häufig Rehe aufhielten. In diesem Haus zog das Ehepaar auch seine vier Kinder – zwei Töchter und zwei Söhne – groß. Die jüngste Tochter Elisabeth wurde nach der Mutter des Jubilars benannt. Heute gehören außerdem drei Enkeltöchter und eine Urenkeltochter zur Familie. Seine Frau Maria ist vor fünf Jahren leider verstorben.

Zum Maurerberuf fand Sebastian Speth über seinen Vater, der ebenfalls Maurer war. Nach der Lehre bei der Firma Schiebel in Gaimersheim wechselte er 1949 zur Baufirma Eichbauer nach München, bei der er insgesamt 40 Jahre lang tätig war. Die Arbeitstage waren lang, für Hobbys oder ein aktives Vereinsleben blieb wenig Zeit. Dennoch übte er seinen Beruf mit großer Freude aus. „Ich würde es heute wieder genauso machen“, so Speth.

Zum Abschied wünschte Zweiter Bürgermeister Roland Dörfler dem Jubilar alles Gute, Gesundheit und Zuversicht sowie eine schöne Feier mit seinen Angehörigen.

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