Foyer im HdB: Spuren des Alltags
13. Januar 2026
Im Foyer des Hauses der Begegnung werden etwa im halbjährlichen Rhythmus Arbeiten regionaler Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Die Auswahl trifft das Kunstgremium der Städtischen Galerie. Seit Montag, 12. Januar, sind dort unmittelbar am Eingang zur Städtischen Galerie drei Drucke von Hans Dollinger aus der Serie 44 „Grazien 1 / 3 / 5“ zu sehen.
Hans Dollinger lässt sich von der Welt der alltäglichen Dinge inspirieren. Materialien wie Holz- und Metallplatten, Kartonagen oder Vliese dienen ihm als Druckstöcke und entwickeln in seinen Bildserien eine eigenständige Bildsprache. Die im Foyer präsentierten Drucke entstanden mithilfe eines im Hopfengarten gefundenen Drahtwickels, der mit einer ausgedienten Ballenpresse, einer sogenannten Hopfensackpresse, gedruckt wurde. Für Dollinger liegt gerade darin der besondere Reiz: dem scheinbar Alltäglichen durch das Druckverfahren neue Ausdrucksmöglichkeiten zu entlocken.
Hans Dollinger studierte Kunsterziehung an der Universität Eichstätt sowie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine keramische Ausbildung absolvierte er an der Fachschule für Keramik in Landshut und legte dort 1979 die Meisterprüfung ab. Seit 1980 betreibt er eine eigene Werkstatt. Sein künstlerisches Werk umfasst Keramik, Großplastiken, Kunst am Bau, Objekte und Druckgrafik. Einen besonderen Stellenwert nehmen neben der Keramik experimentelle Druckverfahren ein, insbesondere Arbeiten mit der Hopfensackpresse.
Die Bilder sind noch bis 30. Juni im Foyer des Hauses der Begegnung zu sehen. Weitere Informationen zu Dollingers Kunst gibt es unter hans-dollinger.de.
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