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Zulauf beim "Tag des Mädchenfußballs“

Zulauf beim "Tag des Mädchenfußballs“

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Mädchen gerne Fußball spielen, dann war es wieder einmal der "Tag des Mädchenfußballs", den der Jugendfußball Förderverein Pfaffenhofen heuer zum bereits achten Mal im Rahmen des Pfaffenhofener Ferienpasses veranstaltete.

Zwischen 6 und 12 Jahre alt sind die über 30 Mädchen, die über die Veranstaltung erfahren wollten, wie ihnen Fußballspielen in einer Mannschaft gefallen würde – und zwar ganz ohne Jungs! Eingeteilt in mehrere Trainingsgruppen gab es zunächst das obligatorische Aufwärmprogramm, bevor es mit praxisbezogenen Übungen zu Ballbehandlung, Koordination und Schusstechnik weiterging. Das Spiel zum Abschluss der Einheit war für die meisten der Teilnehmerinnen der erste Auftritt in einer Mannschaft.

Der veranstaltende Jugendfußball Förderverein Pfaffenhofen konnte als Trainerinnen dieses Jahr einige Spielerinnen aus älteren Mädchenmannschaften des FSV Pfaffenhofen gewinnen, die unter Anleitung von FSV-Jugendleiter Mädchenfußball Jorin Hilsenbeck die Übungen begleiteten. Aktive Spielerinnen als Übungsleiterinnen – das kam wieder einmal sehr gut an bei den Teilnehmerinnen.

"Wir tragen den 'Tag des Mädchenfußballs' immer sehr gerne aus, weil die Resonanz durchwegs positiv ist. Darüber hinaus sind wir der Meinung, dass eine Förderung und ein Anschub des Mädchenfußballs unbedingt notwendig ist, um die Mindestabdeckung eines möglichen Spielbetriebs in der Region aufrecht zu halten“, fasst Heiner Bosse vom Förderverein die Beweggründe zu dieser Veranstaltung zusammen. Die Mädchen wollen, bevor sie sich möglicherweise einem Fußballverein anschließen, unter ihresgleichen herausfinden, ob ihnen das Spielen im Team Spaß macht.

Koordinations- und Lockerungsübungen, erste Ballkontakte und natürlich dann auch Pässe und Schüsse wurden geübt, wobei es nicht auf Schussstärke ankam, sondern vielmehr die Technik im Vordergrund stand. "Wo befindet sich das Standbein beim Schuss?" oder "Mit welcher Fußseite wird vorrangig geschossen?" – Die Teilnehmerinnen konnten diese Fragen schon sehr bald beantworten.

Als Abschluss des Trainingsprogramms gab es noch ein lockeres Spiel auf dem Kleinfeld. Den Anweisungen der Coaches wurde im Spielverlauf konsequent Folge geleistet: die Verteidigungslinie stand unabhängig von der Spielsituation an der Strafraumgrenze, der Sturm kannte nur die gegnerische Hälfte als Betätigungsfeld. Aber egal, das wichtigste Ziel der Organisatoren dieser Veranstaltung wurde erreicht: die Mädchen haben das Fußballspielen in einem Team kennengelernt und Spaß gehabt. Ob sie das vereinsmäßig weiterverfolgen werden, muss jede für sich bzw. mit den Eltern entscheiden.

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