Bild von Hopenfeld Pfaffenhofen

CineQueer Pfaffenhofen | ENZO

Wann?

Wo? VHS Pfaffenhofen | CineQueer, Spitalstr. 7, 85276 Pfaffenhofen

CineQueer Pfaffenhofen | ENZO © Salzgeber

CineQueer Pfaffenhofen – das queere Filmformat von Queer Pfaffenhofen e.V. in Kooperation mit der VHS Pfaffenhofen – präsentiert einmal im Monat einen besonderen Film des unabhängigen Verleihs Salzgeber. Gezeigt werden bewegende, witzige und inspirierende queere Geschichten aus aller Welt.

In gemütlicher Atmosphäre laden wir euch ein, queere Lebensrealitäten kennenzulernen, Perspektiven zu entdecken und gemeinsam Vielfalt zu feiern. Ob queer oder queerfreundlich, neugierig oder einfach filminteressiert – bei CineQueer sind alle herzlich willkommen.

Kommt vorbei, erlebt einen besonderen Filmabend und taucht ein in die bunte Welt queerer Kultur



14. März 2026 | 19 Uhr | ENZOein Film von Robin Campillo

Frankreich/Belgien/Italien 2025, 102 Minuten, französisch-ukrainische Originalversion mit deutschen Untertiteln

Hochsommer an der Côte d’Azur, ein Haus mit Pool und Meerblick. Eigentlich soll der sechzehnjährige Enzo die Schule beenden und studieren, wie es sich gehört. Doch im stillen Protest gegen die eigene Bourgeoisie fängt er auf einer Baustelle an – zum Missfallen seiner Familie. Aber auch sein neuer Boss ist unzufrieden mit Enzo, weil dieser selbst mit den einfachsten handwerklichen Aufgaben Probleme bekommt. Viel wohler fühlt sich der Junge bei seinem älteren Kollegen Vlad aus der Ukraine, der Enzo gerne Fotos seiner weiblichen Eroberungen auf dem Telefon zeigt. Der Arbeiter wird das männliche Vorbild, das dem behüteten Wohlstandskind vielleicht immer gefehlt hat – doch noch ganz andere Gefühle kommen zum Vorschein und machen alles komplizierter.

Wer bin ich, wenn ich nirgendwo wirklich zuhause bin? Die sonnengetränkten und sehnsuchtsvollen Bilder eines südeuropäischen Sommers erinnern fern an „Call Me By Your Name“, doch „Enzo“ wirft dabei einen von Grund auf ehrlichen Blick auf den Versuch eines Erwachsenwerdens – mit allem jugendlichen Unbehagen, das dazugehört: gegenüber der eigenen Identität, den eigenen Gefühlen, dem eigenen politischen Bewusstsein. Einfache Antworten geben und brauchen die Figuren in „Enzo“ nicht, dazu sind sie zu komplex, zu echt – so wie man es kennt, vom großen Laurent Cantet („Die Klasse“), der das Drehbuch schrieb, aber starb, bevor er den Film vollenden konnte. Die Regie übernahm sein langjähriger Filmpartner und Freund Robin Campillo („120 BPM “). 2025 eröffnete der Film die Sektion Quinzaine des Cinéastes in Cannes.

TRAILER

TICKETS

Reserviert eure Tickets  bequem über unser Ticket-Formular und holt sie ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse ab. Die Bezahlung erfolgt in bar. Kurzentschlossene können auch ohne Reservierung noch Tickets an der Abendkasse erhalten.

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